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DIE GASTRO-HELDEN DÜRFEN NICHT MÜDE WERDEN

Bild zu DIE GASTRO-HELDEN DÜRFEN NICHT MÜDE WERDEN Es gibt auch bei uns im SSC mehrere Gastrobetriebe, die uns laufend unterstützt haben, die jetzt aber geschlossen sind. Nun wollen wir mit diesem Artikel eine Lanze für die unermüdlichen kulinarischen Kämpfer brechen und sie auch unterstützen!

Berechtigter Applaus gebührt allen aufopferungsvoll im öffentlichen Dienst stehenden Menschen, die sich in der gegenwärtigen Krisenzeit zur Aufrechterhaltung der Grunderfordernisse einsetzen, ohne die einzelnen Bereiche jetzt nochmals aufzählen zu wollen. Das steht außer Zweifel!

Aber in einem Bereich, dem der medial rund-um-die-Uhr hochgepuschte COVIDL ganz besonders übel mitspielt, nämlich in der Gastronomie und Hotellerie, kämpfen auch Menschen mit großer Kreativität und ungebrochenem Enthusiasmus ums Überleben und genau diesen kann die Bevölkerung durch die Annahme der kulinarischen Angebote unter die Arme greifen!

Natürlich gibt es Ausfallszahlungen und die Regierung verspricht auch weiter Hilfestellungen, aber wenn man bedenkt, welche Auflagen in dieser Branche das Leben der Lokalbetreiber wegstecken musste, wenn man nur an die Registrierkassen, die Allergen-Kennzeichnung der Speisen, die kostspieligen baulichen Veränderungen durch die Errichtung von Raucherzonen, die dann durch das totale Rauchverbot ad absurdum geführt wurden, um nur einige zu nennen.

Wir kennen sehr viele Gastwirte, Wirtinnen und Hotelbetreiber, die liebend gerne ihr Geld selbst verdienen und nicht dem Staat am Säckel liegen wollen, aber man lässt sie einfach nicht!

Dazu Lisi Windbichler vom Neunkirchner Bistro "16 Grad" im MEDIASHOP Hauptquartier: "Wir erfahren leider viele neue Verordnungen erst verspätet über die Medien, zum Teil handelt es sich auch um widersprüchliche Informationen und im Endeffekt kennt sich dann keiner mehr aus. Das betrifft auch die erforderlichen Testungen für nicht Ortsansässige, bei Überschreitung der gesperrten Bezirksgrenzen! Wir setzen dabei auf unsere Gäste, dass diese ihren Hausverstand einsetzen und auch die Verordnungen lesen!
Unser "Picknick im Freien" mit 50 m Abstand war zum Beispiel sehr schlecht besucht, weil sich die Gäste einfach nicht zu kommen getrauten...! Viele Menschen sind derzeit nicht nur verunsichert, sondern auch überreizt und frustriert! Was nützen die kreativsten Aktionen, wenn die Gäste ausbleiben!
Gottseidank dürfen wir Speisen kochen und ausgeben, wir haben auch unsere treuen Kunden im MEDIASHOP, aber ich koche jetzt auch selber, weil eben der Umsatz weggebrochen ist und sich mehr Personal nicht trägt. Wir würden uns freuen, wenn zumindest im Freien wieder, natürlich unter Einhaltung der Vorschriften, halbwegs normaler Betrieb möglich wäre!"

Thomas und Claudia Stabelhofer, Inhaber des nicht einmal noch eröffneten Nové-Rockabilly Cafés trifft die ständige Verschiebung besonders hart. Thomas Stabelhofer meint dazu: " Natürlich gehört viel Mut dazu, in Zeiten wie diesen ein Lokal eröffnen zu wollen. Aber für mich geht mit dem Nové ein Jugendtraum in Erfüllung, ich bin mit Leib und Seele Gastwirt und außerdem ein sehr kommunikativer Mensch! Zuerst hieß es ja, im Jänner, dann im Februar und dann im März dürfen wir eröffnen, jetzt geht der neue Lockdown ganz sicher einmal bis zum 11. April.
Wir mussten unsere bereits fix vorgesehenen Servierdamen zum AMS schicken, weil wir natürlich keine Gehälter zahlen können! Meine Frau Claudia unterstützt und ergänzt mich voll und wir planen auch, als Mitglieder des SCHWARZATALER SOCIAL CLUBS, soziale musikalische Events, um auch für die derzeit inaktiven Künstler ein Podium zu bieten und sozial schwachen Menschen zu helfen! Wir haben beide eine ausgeprägte soziale Ader" Und Gattin Claudia ergänzt: "Auch einen DARTS Club gibt es schon, aber die Pfeile stecken noch im Köcher! Wir wären ja schon dankbar, wenn wir längerfristig planen könnten und nicht immer kurzfristig Verordnungen herauskommen, die dann am nächsten Tag wieder ganz anders zu interpretieren sind. Aber wir geben ganz sicher nicht auf und hoffen, dass wir bis zur Eröffnung unseres Nové - Rockabilly Cafés durchhalten werden!"

Ein weiteres Beispiel ist das durch seine gute Küche bestens bekannte Gasthaus am Petersberg, wo Judith Pichler sich derzeit so recht und schlecht über die Runden bringt. "Unser legendärer Backhendl-Express ist für alle Hendl-Liebhaber schon längst kein Geheimtipp mehr, und ich kann auch Gottseidank Wochenmenüs anbieten, aber von dem alleine kann man als Gasthausbetrieb auf die Dauer nicht leben! Ich möchte wieder normal arbeiten und für das Wohl meiner Gäste selbst sorgen und ich verstehe nicht, warum eine Öffnung unter Einhaltung der erforderlichen Auflagen nicht möglich sein soll!"

Was können nun wir alle dazu beitragen, dass sich unsere so vielgerühmte Gastronomie, unsere österreichische Wirtshauskultur am Leben bleibt? Nun, ganz einfach: Die Angebote unserer Lokale durch Mundpropaganda bewerben und diese auch in Anspruch nehmen!

Es gäbe noch viele weitere Beispiele mit ähnlichem Szenario, die Dorfwirtin in Penk-Altendorf zum Beispiel, die wöchentlich köstliche Menüs anbietet und auch zustellt und last but not least den FREDO, das kultige In-Lokal am Ternitzer Hauptplatz, dessen familiäres Ambiente ganz vielen zufriedenen Gästen so sehr abgeht! Auch an die Auftritte der SSC Haus- und Hofband YOUNG, STRONG & HEALTHY erinnern sich viele noch gerne und diese wären schon längst wieder angesagt, immer natürlich unter Einhaltung der Vorschriften, versteht sich...

Zig Beispiele aus unserer näheren, kulinarisch hervorragenden Gastronomie müssten noch erwähnt werden, aber das würde den Rahmen gewaltig sprengen. Augen und Ohren auf, Geschmacksnerven sensibilisieren und in der eigenen Umgebung auf kulinarische Spurensuche gehen.

Menschen sind keine Einzelwesen, die man über längere Zeit kasernieren und einsperren kann! Sie sehnen sich nach Kommunikation, Treffen mit Freunden und auch wieder nach Umarmungen, sogar nach dem verpönten Händeschütteln und die Folgen der psychischen Belastung, wenn der zwischenmenschliche Kontakt fehlt, sind heute überhaupt noch nicht absehbar.

Bei allem Verständnis für die Maßnahmen der Regierung in einer Ausnahmezeit wie dieser, wünschen sich dennoch alle wieder eine bekömmliche Verhältnismäßigkeit, gutes Augenmaß und keine Hysterie, vor allem aber Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und keine Zwänge seitens der Politik und der Medien.
Ich finde, das ist auch nicht zu viel verlangt, denn dann wird auch die leidensgewohnte österreichische Bevölkerung Verzicht üben, wenn Licht am Horizont erwartet werden kann und alle werden gemeinsam gut durch diese Krise kommen!
Abschließend und weil es Freude bringt: EIN HOCH DEN HELDEN UNSERER GEPFLEGTEN GASTRONOMIE UND HOTELLERIE

Gastronomie

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