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UNSER KLEINES WEIHNACHTSWUNDER

Bild zu UNSER KLEINES WEIHNACHTSWUNDER Die folgende Geschichte ist ganz einfach unser heuriges kleines Weihnachtswunder! Es begann mit der Organisation eines Punschstands für den SSC und dann nahm das ganze eine fulminante Eigendynamik unter Beteiligung vieler kleiner Helferlein an.

Der geniale Punschstand, den Robert Frantsich (FLAVOUR BAR), Judith Pichler (GASTHAUS PETERSBERG) und Familie Paar, die etwas mit Rauchwaren zu tun haben, für die sozialen Projekte des SCHWARZATALER SOCIAL CLUBS organisierten, war an und für sich schon eine supertolle Aktion, mit umfangreichem Angebot und Schmankerln der Region.
Aber welche Eigendynamik sich daraus entwickelte, war wie ein kleines Weihnachtswunder. Viele Menschen sind gekommen, delektierten sich an den Köstlichkeiten und spendeten eifrig. Soweit, so gut.
Das Ergebnis konnte sich auch sehen lassen und Pichler, die Paars und Frantsich beschlossen, die Spendenboxen noch eine Woche lang in ihren Geschäften stehen zu lassen.

Bis zu jenem ominösen Freitag, der wie folgt begann: Anruf um 8 Uhr morgens von Paul Pilshofer, Neunkirchner GmbH, bei SSC Obmann Günther Schneider. „Günther, i brauch dei Hilfe. Wir haben einen Hausbrand in Payerbach und die Leute stehen im Freien und haben nichts mehr. Wo bringen wir´ s unter?"

Zufälligerweise war in einem anderen Sozialfall vereinbart, dass der Wohnungsschlüssel für eine vom SSC renovierte Neunkirchner GmbH-Prekariums-Wohnung, in der drei Monate zuvor innerhalb eines Tages (das wäre genauso auch eine Geschichte wert) eine durch einen großen Wasserschaden vorübergehend obdachlos gewordene Familie mit drei Kindern und hochschwangerer Mutter untergebracht wurde, am folgenden Samstag zurückgegeben werden sollte. Zufall? „Zufälle gibt´ s keine!“, wie Schneider immer wieder betont.

Um es kurz zu machen. Am Tag nach dem Brand um 9 Uhr standen die Brandopfer mit Verwandten in dieser Wohnung, waren begeistert, bekamen den Schlüssel und zogen am gleichen Tag noch ein.

Am Nachmittag wurden aus dem Kleider- und Sachspendenlager der Kamiliianischen Familie Ternitz, Bettwäsche, Bettzeug, Hausrat, Küchengeräte und alles, was man eben so für einen Haushalt braucht, zur Verfügung gestellt und zwei Autos damit befüllt.

Parallel dazu rief Robert Frantsich eine Hilfsaktion für Kleidung über Facebook ins Leben, die mittlerweile über 30.000 (!!!) Klicks aufzuweisen hat und über 2000 (!!!) mal geteilt wurde. Unglaublich.

Sammelstelle der Sachspenden sollte Gasthaus Petersberg sein und alsbald ging Judith Pichler fast in Kleidung unter. Besonders berührend war eine Dame, die einen Karton Toilettesachen persönlich vorbeibrachte, mit einem größeren Geldschein in einem kleinen Kuvert. „Kleidung habt ihr sicher schon genug, ich habe mir gedacht, die Opfer brauchen ja jetzt sowieso alles. Als kleines Trostpflaster sozusagen!“, wie die Dame treuherzig sagte.

Gleichzeitig wurde vom SSC ein ganzer Wäschekorb mit Wasch- und Putzmitteln, Seifen, Zahnpasta, Zahnbürsten etc. übergeben.

SSC Obmann Schneider organisierte für den Mittwoch darauf eine Brennholzlieferung, die ein Bauer aus Aspang dann direkt vor dem Holzschuppen im Garten des Hauses abkippte, damit es auch immer warm in der Wohnung bleibt.

Die drei „Punschstand- Musketiere“ fragten daraufhin beim SSC an, ob nicht ein Teil der Spenden auch für die Brandopfer übergeben werden könnte.

Das war absolut keine Frage und so werden die gesamten Spenden in Höhe von 915 € dafür gewidmet. Allerdings übergibt der SSC nie Bargeld, sondern übernimmt in diesem Fall mit dem Geld für ein halbes Jahr die Kosten für die Unterbringung des Ehepaars in der Wohnung, danach wird man weitersehen, was nötig ist.

Das Geld ist somit auch optimal angelegt und kann keine weiteren Neider – die es (laut einigen bissigen Kommentaren auf facebook) auch in solchen Fällen leider immer gibt - auf den Plan rufen.
Das betroffene Ehepaar war und ist von dieser unerwarteten Welle der Hilfsbereitschaft sichtlich total überfordert und so floss auch so manches Rührungs-Tränchen…

Alle Beteiligten waren der Meinung, dass bei dieser spontanen Hilfsaktion, die eine ungeahnte Eigendynamik entwickelte, das Christkind selbst die Finger mit im Spiel hatte, da außer Verbrennungen, die abheilen werden, kein weiterer Personenschaden entstanden ist. Es hätte auch wesentlich dramatischer ausgehen können.

Danke allen, angefangen von der Feuerwehr, bis hin zu den gestandenen Punschtrinkern, die mit ihrer Spende bei diesem kleinen Weihnachtswunder mitgewirkt haben! Ihr könnt berechtigt stolz auf euch sein! Mit solch großherzigen Menschen können Berge versetzt werden!

Bei der Übergabe im Gasthaus Petersberg konnte das Ehepaar ihr erstes Wiener-Nach-Brand-Schnitzel wieder so richtig genießen, obwohl es für die Beiden natürlich noch vieles zu tun gibt.


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