Schwarzataler Social-Club

GEMEINSAM SIND WIR STARK

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EIN KLEINES WEIHNACHTSWUNDER

Bild zu EIN KLEINES WEIHNACHTSWUNDER Dass der unterstandslose Vaclav K. (Name geändert) noch lebt, hat er einzig und alleine dem pensionierten Reichenauer Bergretter und SSC Mitglied Heinz Spielbichler zu verdanken, der Vaclav bei einem Spaziergang am Petersberg bei Ternitz aufgabelte.

Auf die Frage, wo er denn wohne zeigte Vaclav hinter sich und sagte: „Im Wald, in einem Zelt!“

Die Alarmglocken des erfahrenen Bergretters schrillten, liest man doch in der kalten Jahreszeit ständig von Erfrierungstoten und Spielbichler versorgte den Obdachlosen in der Folge mit dem Notwendigsten und einer Unterlagematte, Decken und Biwakschlafsack und kümmerte sich während der Weihnachtsfeiertage rührend um ihn.

Als es besonders kalt war, durfte Vaclav in der Wohnung Spielbichlers übernachten, weil er es nicht übers Herz brachte, Vaclav wieder in die Kälte zu schicken.

Eine nachhaltige Lösung musste aber schnellstens gefunden werden, Heinz S. kontaktierte mehrere Tage erfolglos einige der sozialen Clubs, Pfarren und Gemeinden wegen der dringend benötigten Notschlafstelle und so etwas wie eine verzweifelte Hilflosigkeit kaum auf. Herbergsuche 2014 nennt er es heute, wieder lächelnd.

Auf der Gemeinde Ternitz erhielt Spielbichler als Tipp dann einen Flyer des SCHWARZATALER SOCIAL CLUBS zugesteckt und er schrieb sofort ein Notruf-Mail an den SSC. Unmittelbar im Anschluss wurde hin und her telefoniert, ein Rundmail an den SSC- Vorstandsarbeitskreis abgesetzt und unbürokratisch eine beispielhafte Hilfsaktion gestartet.

Für den folgenden Tag vereinbarte man ein Treffen im SOMA Ternitz und dann begann ein richtiges kleines Weihnachtswunder, das im Kurztext wiedergegeben werden soll und den SSC Wahlspruch GEMEINSAM SIND WIR STARK mehr als eindrucksvoll dokumentierte.

Innerhalb von nur 36 Stunden konnte Vaclav K. wieder auf festen Boden gestellt werden und zu danken dafür ist:
- Heinz Spielbichler der sich mit Zivilcourage und sozialem Verantwortungsbewusstsein des Obdachlosen als Erster annahm
- SSC Obmstv. Michael Schwiegelhofer, der UNIQA Boss André Tanzer mobilisierte, welcher seinerseits sofort ein Notquartier kostenlos zur Verfügung stellte, wobei der SSC vorerst die Heizkosten übernehmen wird.
- SAM-SOMA Chefin Christine Krampl aus St. Pölten, die an diesem Tag zufälligerweise im SOMA Ternitz anwesend war für die kostengünstige Bereitstellung eines fast neuwertigen Betts und die Bereitschaft, Vaclav sofort als ehrenamtlichen Mitarbeiter einzustellen, damit er tagsüber in der Wärme sein kann und auch mit Lebensmitteln versorgt ist.
- Michael Schwiegelhofer, der sofort das Bett zerlegte, mit dem SSC Transporter in das Notquartier verbrachte und aufstellte
- Der Kamillianischen Familie Ternitz, die Tuchent, Pölster, Bettzeug und allerlei Handtücher etc. zur Verfügung stellte
- Frau Gamper und Frau Dissauer von der Gemeinde Ternitz, die Heinz Spielbichler mit dem SSC zusammengekoppelt haben und rasch und unkompliziert den Antrag auf bedarfsorientierte Mindestsicherung für Vaclav ausstellten
- Sozialamtsleiterin Sylvia Kovar von der BH Neunkirchen, die den Antrag sofort auf Schiene setzte
- Herrn Bammer vom AMS, der die erforderlichen Schritte seitens des AMS in die Wege leitete und Termine für Vaclav vereinbarte
- Dem Team vom Lokal „Bine´s“, die ohne viel zu fragen am Notquartier anklopften und Vaclav mit Brötchen und Getränken versorgten
- Dem kleinen Beisel „K&K“, welche mentale Unterstützung mit Sekt für Spielbichler und Vaclav am Ende eines ereignisreichen Tages gaben und sich über diese menschliche und erfolgreiche Aktion herzlich mitfreuten.

Vaclav stand übrigens am folgenden Tag um 8 Uhr wie vereinbart im SOMA parat und ist seitdem täglich im SOMA tätig!

"Ich kann es nicht glauben, aber ich habe wieder einen Sinn in meinem Leben gefunden!" waren die berührenden Worte des ehemaligen Obdachlosen.

Das Notquartier ist aber keine Dauerlösung und so werden Gemeinde und Siedlungsgenossenschaften zur Mithilfe bei der Suche nach einer kleinen, leistbaren Wohnung eingeladen.

Ein scheinbar alltägliches Beispiel von tätiger Nächstenliebe, das aber auch ins Auge gehen und einem Obdachlosen fast das Leben hätte kosten können.

SSC Obmann Günther Schneider dazu in einem Gespräch mit den BB:"Für mich ist das wirklich ein kleines Weihnachtswunder, wo einfach alles gepasst hat. Nicht immer geht es leider so reibungslos. Wir wurden zur gleichen Zeit auch mit zwei Fällen unterstandsloser Frauen konfrontiert, wo wir aber durch die massiven psychischen Probleme der beiden Obdachlosen - beide sind in Behandlung - und das daraus resultierende Verhalten der Betroffenen keine Hilfsmöglichkeit hatten und haben!"


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