Schwarzataler Social-Club

GEMEINSAM SIND WIR STARK

Schwarzataler Online 

DIE SOZIALE HÄNGEMATTE

Bild zu DIE SOZIALE HÄNGEMATTE Wir wurden einmal gefragt, warum der SSC so "erfolgreich" in der sozialen Arbeit ist und alle skandierten ohne Nachzudenken "GEMEINSAM SIND WIR STARK", aber wir erleben auch unsere "Waterloos" und stellen unsere Hilfeleistung manchmal in Frage...

Es ist wirklich beruhigend, dass sich im Bezirk Neunkirchen so viele Vereine und Menschen zum Wohle sozial Benachteiligter engagieren, so auch bekanntlich seit mehreren Jahren im SCHWARZATALER SOCIAL CLUB.

Die meisten der sozial benachteiligten Menschen erweisen sich auch als dankbar für die vielfältigen Hilfeleistungen, die gegeben werden. „Aber es gibt leider auch soziale „Dauerbrenner“, die schon jahrzehntelang in der sozialen Hängematte liegen, absolut nicht arbeitswillig sind und das soziale System schamlos ausnutzen, das ist leider auch eine Realität!“ gibt Obmann Günther Schneider im Gespräch zu bedenken.

„Klar befinden sich sozial schwache Menschen in einer Ausnahmesituation und können nicht mit normalen Maßstäben gemessen werden, aber einige sind so gewieft, dass sie Gesetzeslücken genau kennen und ein Verhalten an den Tag legen, dass als menschenunwürdig und undankbar bezeichnet werden muss!“

Derartige, gottseidank seltene Fälle, sind dann natürlich für ehrenamtliche Helfer, die ihre Freizeit opfern mehr als frustrierend und ein Hauptgrund, weswegen der SSC jedem Hilferuf genau nachgeht und den tatsächlichen sozialen Handlungsbedarf immer überprüft und genauestens ermittelt.

Ein konkretes Beispiel wo diese Ermittlung aus Zeitdruck unterlassen wurde: eines unserer sozial verantwortungsbewussten Unternehmen, die Firma Wirtschaftsservice Hohenschläger bot dem SSC ein besonders großzügiges Modell für wohnungssuchende, sozial benachteiligte Familien an. Günstige Mieten ohne Kaution, ohne Ablöse, ohne Provision, inklusive Übernahme der Übersiedlungskosten und inklusive der Bietriebskosten sind wesentlich mehr, als man sich erwarten darf.

Die Projektleiter des SSC freuten sich sehr und SSC Obmann Schneider vermittelte nach einem dringenden Notruf der Bezirksblätter eine Familie mit zwei halbwüchsigen Buben an das Wirtschaftsservice, wobei SSC Mitglied Armin Hohenschläger sofort die Übersiedlung in die Wege leitete und die Familie hatte innerhalb einer Woche eine neue Wohnung.

„Aber was bei diesen Menschen vom ersten Tag an in der Wohnung an Lärm und Streitereien abging ist nicht zu beschreiben, sodass vier Mieter dieses Hauses schon kurz nach dem Einzug mit dem Auszug drohen, wenn sich schnellstens nichts ändern sollte!“ informierte Hohenschläger SSC Obmann Schneider.

Dessen Interventionen bei der Familie blieben ebenfalls ohne Wirkung im Gegenteil. Die Familie zeigte sich sehr erfahren mit den Schlupfloch -Paragraphen bezüglich Wohnrecht, zitierten – in fürchterlichem Deutsch, obwohl sie geborene Österreicher sind – mehrere Paragrafen bis ins kleinste Detail, negierte einfach die Kündigung und drohte Hohenschläger sogar, ihn wegen Rufschädigung zu klagen.

„Die Rufschädigung habe aber ich, denn in diesem Ort kann ich mich nur mehr ob des unglaublichen Verhaltens dieser Menschen ständig entschuldigen und die Anwohner verstehen nicht, dass ich solchen Leuten überhaupt eine Chance gebe. Abgesehen vom finanziellen Verlust, denn sie zahlen auch die Miete nicht und die BH hat aus formellen Gründen die Überweisung eingestellt, habe ich eine massive Einbusse meines guten Rufs zu verzeichnen. Ich habe dem SSC daher gesagt, dass ich mein wohlgemeintes Angebot für Familien mit Kindern zurückziehen muss, wodurch natürlich wirklich arme, bedürftige Menschen wegen dieser schwarzen Schafe den Nachteil haben!“ erklärt Hohenschläger mit sichtlicher Enttäuschung.

Man sollte meinen, dass es selbstverständlich wäre, sich über Hilfe zu freuen, aber es ist halt auch eine Sache und Intelligenz. Ganz offensichtlich aber sind unsere Gesetze bezüglich Wohnrecht schwer reformbedürftig, denn Menschen, die es darauf anlegen finden, wie in diesem Fall zum Nachteil Hilfsbereiter immer wieder Schlupflöcher um sich daraus einen Vorteil zu holen und pfeifen auf gesellschaftliche Grundregeln. Bliebt nur zu hoffen, dass sich das Verhalten der Eltern nicht auf die Kinder überträgt.

Positiv zu erwähnen ist, dass auch der SSC daraus gelernt hat und dass solche Fälle wirklich nur die Ausnahme sind, aber doch ab und zu vorkommen.


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